Samstag, 31. März 2012

Forschung nach dem Bewusstsein

Heute war ich am am 9. Schweizer Biennale zu Wissenschaft, Technik und Ästhetik in Luzern, wo sich namhafte Wissenschaftler zur Entstehung des Bewusstseins unterhalten, und ihre neuesten Forschungen erläutert haben. Eine hoch-interessante Veranstaltung, die aber auch gezeigt hat, dass es immer noch nicht klar ist, was Bewusstsein überhaupt ist...
Besonders gefallen hat mir Stuart Hameroff, der sich mit der Erforschung der Mikrotubuli beschäftigt und mit Roger Penrose zusammen meint, dass genau an diesen Zellskelettstrukturen quantenmechanische "Schaltungen" passieren, welche unser Bewusstsein steuern. Dabei würden benachbarte Tubuli über eine Art "wireless communication" Infos direkt weitergeben (Hameroff sprach ausdrücklich nur von benachbarten Strukturen, in welchen diese Art Informationsaustausch gefunden werden konnte). Ich konnte in einer Pause persönlich kurz mit Hameroff sprechen und ihn fragen, ob demnach jede Zelle Bewusstseinsprozesse habe, da ja jede Zelle Mikrotubuli enthalte. Hameroff sagte mir, dass er dies oft gefragt werde und es sich schon vorstellen könne. Jedoch hätten Hirnzellen die höchste Dichte an Mikrotubuli und deshalb auch die meisten "Bewusstseinsprozesse" (er bezeichnet diese augenzwinkernd als "BING"). Während Neuronen etwa 40 "bings" pro Sekunde hätten, hätte eine Po-Zelle (er sprach tatsächlich vom Hintern :-) ) nur etwa 1 "bing" pro Sekunde oder noch weniger. Na ja, sooooooooooo überzeugt hat mich diese Stellungsnahme nicht, doch den Ansatz finde ich sehr spannend und Hameroff ist wirklich ein cooler Typ.

Sehr spannend fand ich auch den von Hameroff und seinem Team gefundenen Zusammenhang zwischen der Frequenz, mit der Zellen "behandelt" werden und der Mikrotubuli-Aktivität:
Hameroff schliesst daraus, dass Megahertz-Fibrationen (zB. transkranialer Ultraschall) vielleicht therapeutisch genutzt werden könnten, um die Tubuli-Aktivität im Gehirn zu erhöhen. Ich fragte Hameroff auch, ob sich in den Zellen wirklich mehr Tubuli bildeten oder ob einfach mehr Tubuli aktiviert würden. Er meinte, dass wohl beides zutreffen würde. Ich finde das hochspannend: Wenn durch Fibrationen wirklich mehr Tubuli gebildet würden, hiesse das gleichzeitig, dass diese Frequenzen die Genexprimierung beeinflussen! Neurobiologische Forschungen zeigen, dass erfahrene Meditierende ihre Gehirnfrequenz beeinflussen - somit könnten sie also über diese Frequenzänderung auch tatsächlich die eigene Genexprimierung beeinflussen!!

 Mehr Infos zu Hameroffs Forschung gibt's hier: http://www.quantumconsciousness.org/

Ebenfalls zu hören war Anirban Bandyopdhyay, der in den Bereichen Physik und Molekularelektronik am National Institute for Materials Science (NIMS) in Japan forscht. Er untersucht Mikrotubuli um zu verstehen, wie das vor rund 3 Mio. Jahren entstandene Nanogitter aufgebaut ist und funktioniert. Dabei fand er heraus, dass die elektronische Leitfähigkeit von Mikrotubuli weder durch die Grösse dieses Moleküls noch durch die Umgebungstemperatur verändert wird. Pro Mikrotubulus können 500 bits Info gespeichert werden - eine beachtliche Menge für die Kleinheit des Moleküls! Erstaunlicherweise kann ein Mikrotubulus 64 gekoppelte Einflussfaktoren gleichzeitig erinnern und verarbeiten, ohne dabei Energie zu verlieren. Vielleicht erklärt dies auch den tiefen Energieverbrauch des Gehirns, den Bandyopdhyay mit 10 hoch -21 Watt angibt. Hoch spannend fand ich die Aussage, dass Proteine miteinander kommunizieren, wenn sie sich in wässrigem Milieu befinden. Diese Kommunikation hängt offenbar ab von der Frequenz, mit der das Wasser in Schwingung versetzt wird. Die Forscher konnten auf diese Art und Weise sogar Mikrotubuli herstellen, was uns in einer Filmanimation gezeigt wurde. Bei der Gelegenheit führte Bandyopdhyay auch aus, dass Proteine miteinander kommunizieren bevor eine chemische Reaktion stattfindet. Ich finde es hochinteressant, dass Forscher, die sich für Molekularelektronik interessieren, herausfinden, dass Schwingungen mit unterschiedlichen Frequenzen via Wasser Biomoleküle beeinflussen oder gar bilden! Ich frage mich, ob unser Supercomputer (der die Kapazität der technischen Geräte um ein Vielfaches übersteigt) wohl genau das gleiche tut, wenn wir beispielsweise in der neuen Homöopathie Informationen "auf Wasser übertragen" und dann dieses "informierte Wasser" trinken. Auch Emotus informierte Wasserkristalle könnten damit erklärt werden... Mehr zur Forschung des Inders in Japan gibt's hier: http://www.anirbanlab.co.nr/ oder hier: http://samurai.nims.go.jp/Anirban_BANDYOPADHYAY-e.html

Eine kritische Betrachtung zu den Fragen rund um das Bewusstsein und Quantenprozesse findet sich hier.
http://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/experten/he_001d_.htm




Sonntag, 18. März 2012

Quantenphilosophie

Ulrich Warnke studierte Biologie, Physik, Geographie und Pädagogik und war jahrelang Universitätsdozent für Biomedizin, Biophysik, Umweltmedizin, Physiologische Psychologie und Psychosomatik, Präventivbiologie und Bionik. Er schreibt in seinem Buch "Quantenphilosophie und Spiritualität" über die Magie der Quantengesetze und den Schlüssel zu den Geheimnissen des menschlichen Seins.

Quantenphilosophie und Spiritualität - Der Schlüssel zu den Geheimnissen des menschlichen Seins

Sein Buch setzt relativ viel Vorwissen voraus, weil er viele Zusammenhänge ganz selbstverständlich erwähnt, ohne sie zu erklären. Er beginnt das Vorwort ganz einfach mit der Frage, wie es denn möglich sei, dass wir mit "unserem Willen, einem rein geistigen Prinzip, beliebig die Materie, beispielsweise unsere Arme und Beine bewegen" können.  Er schreibt auch auf der gleichen Seite: "Es gibt natürlich auch immer diejenigen, die sich keine solchen Fragen stellen, weil sie sich an das vermeintlich Selbstverständliche, an das Mess- und Berechenbare halten."(S. 10). Mich persönlich hat dieses Vorwort sehr angesprochen, und es hat mich total motiviert, in Warnkes Gedankenwelt einzutauchen.

Warnke schreibt in seinem Buch über die vermeintliche Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Spiritualität und über Erwartungen und Glaube. Auch der Placebo und der Nocebo-Effekt werden angefügt und es wird beschrieben, wie das Limbische System als Bindeglied zwischen höheren kognitiven Funktionen und emotionalen Reaktionen amtet. Gefühle können wir nicht mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen - sie werden vom Limbischen System generiert und via Neokortex ins Bewusstsein geschaltet. Interessant sind auch die Beschreibungen zur Funktion der Zirbeldrüse (S. 54-59), in welcher N,N-Dimethyltryptamin (DMT) produziert wird. DMT, ein Agonist von Serotonin, bewirkt eine weitere Steigerung der Aktivität im Limbischen System, die Unterbindung der Filterfunktion bestimmter Grosshirninstanzen und eine leichte Hemmung der linken Hemisphäre. Nach Ausschüttung von DMT haben Menschen mystische Erfahrungen, Traumhinhalte werden erst durch DMT möglich und im Sterbeprozess wird ganz besonders viel DMT ausgeschüttet. Warnke bezeichnet es als "stimulierbares Jenseintsmodul" und beschreibt, dass es bestimmte Techniken gibt, die DMT-Sekretion zu stimulieren (Schamanen aller Kulturen praktizieren solche Techniken gezielt).

Warnke macht auch einen Exkurs in die Quantenmechanik und beschreibt den wirklichen Urgrund aller Dinge als eine unermessliche Symphonie von Schwingungen und Überlagerungen von Schwingungsmustern (S. 66). Weiter beschreibt er, dass der Mensch durch lokale mentale Aktivität das universale Informationsfeld strukturieren könne und sich kontinuierlich Energie und Informationen aus dem Vakuum holen könne. "Materie besitzt das Potenzial, virtuelle Energie durch Information in Kräfte umzuwandeln und damit die Realität unserer dreidimensionalen Körperwelt zu schalten. [...] Information ist, so wie der Begriff hier gebraucht wird, ein geistiges Prinzip mit physikalischer Grundlage." (S. 72)

Etwas weiter hinten zitiert Warnke Max Planck: "Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wurde..." - Für mich ist das eine sehr schöne Umschreibung der "In-Form-ation"....

Zu Informationen kann man im Buch auch Einiges lesen, wie "Gedanken sind die vom zentralen Nervensystem, Emotionen die vom vegetativen Nervensystem verarbeiteten Informationen. [...] Bewusstsein wird damit zu einer Schnittstelle zwischen Informationsfeld und Materie." (S. 85)

Warnke zeigt auch auf, dass sich Gefühle und Gedanken nicht trennen lassen, dass Gefühle Begleitstoff der Gedanken seien. Negative Gedanken brauchen viel Energie. Diese Energie würde zusätzlich von schädlichen Noxen aus der Umwelt verbraucht. Die Folge davon: Wir hätten noch weniger Energie und würden deshalb in psychische Erkrankungen abdriften.

Wichtig finde ich auch Warnkes Einordnung in den persönlichen Erfahrungsschatz jedes Menschen: "Jede Information, die mithilfe des Bewusstseins zu einem Ich gelangt, wird vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die dieses Ich bisher gemacht hat, anders verarbeitet. [...] Wir nehmen die Aussenwelt wahr, indem wir in eine Art Resonanz mit ihr treten und unsere 'in Erwartung' befindlichen Schwingungen anregen lassen." (S. 99) 

"Wenn wir unsere Gefühle unter Kontrolle unseres Bewusstseins bringen, können wir unseren Körper im Sinne des Placeboeffekts in eine positive Richtung steuren und beliebig mit Energie aufladen." (S. 231)

Allerdings gibt auch Warnke zu, dass es nicht einfach mit dem Willen funktioniere, weil wir zuerst lernen müssten, Gefühlsäusserungen mit Vernunft/Bewusstsein zu dirigieren und umgekehrt auch die Vernunft mit dem Gefühl/Unterbewusstsein in Einklang zu bringen. So könnten wir dann zu einer Synthese von Intention und Intuition gelangen. Mir kommt da das "three minds into one mind" der alten taoistischen Schule in den Sinn...

Ganz zuhinterst in seinem Buch gibt Warnke in Kapitel 9 noch einen faszinierenden Einblick in die verborgene Weisheit der alchemistischen Geheimlehre. Für mich eines der der faszinierendsten Kapitel des Buches...

Hier kann man Warnke zuhören und -schauen:

Donnerstag, 1. März 2012

Die neue Medizin des Bewusstseins

Dawson Church, Akademiker und Energy Health Practitioner beschreibt in seinem faszinierenden Buch, wie Gedanken und Gefühle unsere Genaktivität positiv beeinflussen können. Dazu zitiert er haufenweise Studien, die teilweise er selber, die aber auch andere Forscher gemacht haben. Selbstverständlich fallen auch die Namen Oschman, Lipton und Sheldrake neben vielen anderen.
Die neue Medizin des Bewusstseins: Wie Sie mit Gedanken und Gefühlen Ihre Gene positiv beeinflussen können
Sein Buch "die neue Medizin des Bewusstseins" hat mich wirklich begeistert. Es strotzt nur so vor spannenden Studien, welche allesamt im Anhang gut dokumentiert als Quellen angeführt sind. Dawson schreibt packend und illustriert seine Ausführungen mit vielen einfachen Analogien, die auch für nicht Naturwissenschaftler gut zu verstehen sind. Sehr gut gefällt mir auch seine Ehrlichkeit, wenn er auf S. 285 beschreibt, dass viele in diesem Buch erwähnten Forscher zur Zielscheibe von Spott, Rufmord und Unterdrückung geworden seien. Er tröstet sich dabei mit einem historischen Vergleich, in dem er schreibt: "Ebenso wie der Wiener Arzt Ignatz Semmelweis im 18. Jahrhundert verspottet wurde (wegen seines Vorschlags, dass Chirurgen sich vor Operationen die Hände waschen sollten) oder wie Edward Lister angeprangert wurde, weil er sein Krankenhaus mit Karbolsäure desinfizierte, so sahen die Pioniere der neuen Medizin des Bewusstseins und der neuen Psychologie hartnäckigem Widerstand gegen ihre Arbeit." (S. 285) Max Planck scheint diese Problematik auch schon gekannt zu haben, denn ihn zitiert Dawson auf S. 185: "Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus." 


Doch Dawson lässt sich davon nicht entmutigen, sondern beschreibt, dass auch nicht alle Zellen des Körpers Immunzellen zu sein brauchen, damit unser Körper erfolgreich Infektionen abwehren kann und zieht eine Analogie zur Gesellschaft: "Wie nur wenige die Renaissance in Gang brachten und die Welt damit für immer veränderten, so sind es auch heute nur ein paar Tausend Mutige, die die neue Revolution anfachen, deren Zeugen wir sind; sie haben nicht nur verstanden, wie sich ihre Gedanken und Gefühle auf ihre eigene Genexprimierung auswirken, sondern auch, dass sie selbst Katalysatoren für die Veränderung der Gesellschaft sind. Indem sie ihr eigenes Bewusstsein transformieren, werden sie Vorreiter für für die Transformation des Ganzen. Sie leben modellhaft vor, wie ein transformierter Mensch sein kann; sie sind sozusagen die sozialen Gene, die das Immunsystem der ganzen Gesellschaft aktivieren." (S. 298)

Auf S. 292 kann man sogar die These lesen, dass das Energieklopfen (die Klopfakupressur) für das 21. Jahrhundert etwas Ähnliches sei, wie es das Händewaschen für das 19. Jahrhundert war.

Wie funktioniert denn nun diese sagenhafte neue Medizin? Das Buch gibt gute Antworten, doch ein wichtiger Aspekt ist sicher auf S. 140 gut zusammengefasst: "Ihr Körper verfügt über zwei Systeme: ein mechanisch-chemisches Signalsystem, das auf der Ionenbewegung durch die Zellmembran basiert sowie auf der Diffusion von Hormonen und Neurotransmittern, und ein elektromagnetisches Signalsystem. Beide, das mechanische und das elektromagnetische System, können Zellen und Gene dazu aktivieren, die Absicht des Nutzers umzusetzen. Doch die derzeitige Medizin konzentriert sich fast nur auf Ersteres und schenkt Letzterem unerklärlich wenig Aufmerksamkeit. Und die Behandlungspläne der Schulmedizin ignorieren praktisch das viel schnellere und effizientere energetische Signalsystem."


Neben vielen spannenden Facts aus der Forschung bietet das Buch auch noch Kurzanleitungen zu verschiedenen Techniken wie EFT (Emotional Freedom Technique), TAT (Tapas Acupressure Technique) oder einem "Fünf-Minuten-Energie-Programm".


Dienstag, 7. Februar 2012

Vernetzte Intelligenz



Grazyna Fosar und Franz Bludorf beschreiben in ihrem Buch die Theorie der Hyperkommunikation, welche mittels Wurmlöchern bewerkstelligt werden soll. Hyperkommunikation soll für menschliche Inspiration, für viele wissenschaftliche Erkenntnisse und Entdeckungen oder für künsterlische Meisterwerke verantwortlich sein. Man kann in diesem Buch lesen, dass der amerikanische Quantenphysiker John A. Wheeler die Hypothese aufgestellt habe, dass es neben den schwarzen Löchern im All und ihren mutmasslichen Gegenstücken (den weissen Löchern) noch andere, kleinere Verbindungsbrücken zwischen unterschiedlichen Orten im Universum geben soll. Diese bezeichnet Wheeler als "Wurmlöcher", und die "Theorie der Wurmlöcher beruht auf der Tatsache, dass auch im "leeren" Raum (Vakuum) die Energie niemals vollkommen Null sein kann. Es ist immer eine kleine Restenergie da, die die Wissenschaftler als Quantenvakuumfluktuation bezeichnen." (S. 20)

Auch Rupert Sheldrake kommt wieder mit seinen morphogenetischen Feldern zum Zuge - die Hyperkommunikation ermöglicht es uns - gemäss Fosar und Bludorfs Theorie - uns in diese Felder "einzuloggen". Doch auch ohne unser Wissen kommuniziert unsere DNA als Resonanzkörper dauernd in Hyperkommunikationsfeldern. Auf S. 33 kann man lesen:
"Genau wie beim Internet kann die DNA eigene Daten in dieses Netzwerk einspeisen, Daten aus diesem Netzwerk abrufen und einen direkten Kontakt zu anderen Teilnehmern des Netzwerks aufnehmen. [...] Die Erbinformationen unterschiedlicher Lebewesen können sich ebenfalls auf diese Weise untereinander austauschen. Die Hyperkommunikation ist damit eine erste wissenschaftlich nachweisbare Schnittstelle, über die die unterschiedlichen Intelligenzformen des Universums untereinander vernetzt sind."
Die Autoren nennen gleich auch noch die pyhsiologischen Hirnstrukturen, die für die Hyperkommunikation verantwortlich sind: Bereiche des Hippocampus sowie die Amygdala. Auf S. 59 wird auch erklärt, wie man sich ein "Gedanken-Internet" vorstellen kann: "Ein Gedanke, der einer Gehirnwelle aufgeprägt ist kann durch Resonanz mit den Schumann-Wellen durchaus verstärkt und von einem anderen Menschen aufgefangen werden, in dessen Gehirn er dann wieder eine ähnliche Reaktion stimulieren würde."
"Zweifellos wird durch Hyperkommunikation das menschliche Gruppenbewusstsein zugänglich, aber es gibt keine Beweise dafür, dass es die einzige Bewusstseinsebene wäre, die man auf diese Art erreichen kann." [S. 81]
"Zweifellos wird bei der Hyperkommunikation Information übertragen, und Licht spielt dabei eine bedeutende Rolle." [S. 113]
Weiter hinten im Buch gehen die Autoren auf rätselhafte Phänomene wie Kugelblitze oder Leuchterscheinungen ein, die auf Radarschirmen sichtbar seien, obwohl sie nicht aus fester Materie bestehen, und bereits auch mehrere Flugzeuge zum Absturz gebracht hätten. Ausserdem sollen diese Lichtphänomene auf unsere Gedanken reagieren, indem man sie beispielsweise durch Gedankenkraft am Himmel herum dirigieren kann. Hier wird es für mich allerdings zu hypotetisch und UFO-lastig...

Die für mich wichtigste Aussage des Buches stammt eh nicht von den Autoren: Auf S. 36 kann man folgendes Zitat von Dalai Lama lesen:

"Alles, was ist, ist nur, 
weil es mit allem kommuniziert.
Nichts ist für sich selbst,
ein jedes hat seine Existenz im anderen."

Mittwoch, 18. Januar 2012

Es gibt keinen Tod

Es gibt keinen Tod: Warum wir unsterblich sindIn seinem neuesten Buch schreibt Hollerbach davon, wie er den Tod von 2 seiner 4 Kindern und seiner Frau verarbeitet hat. Hollerbach hat diese 3 lieben Menschen 2010 innerhalb kurzer Zeit infolge eines Unfalles (seine 2 Töchter) resp. wegen der Krebserkrankung (seine Frau) verloren. Im Buch beschreibt er genau, wie er auf die Todesnachricht seiner Töchter reagierte, die ihn völlig unerwartet traf. Seine Reaktion auf den Krebstod seiner Frau beschreibt er ebenfalls, doch dieser Tod war keine Überraschung - von daher war auch seine Reaktion eine andere.
Mich beeindruckt sehr, wie offen Hollerbach darüber schreibt und ich bewundere, wie er sein Schicksal meistert. Hollerbach beruft sich sehr viel auf Rudolf Steiner - mir persönlich sagt dieser Zugang zur "geistigen Welt" eher weniger. Doch Hollerbach bringt auch Vieles super auf den Punkt. So gefällt mir beispielsweise sehr gut, wie er auf S. 185 über Gedanken schreibt: "Gedanken wirken unabhängig von Ort und Zeit. Sie sind Licht-Quanteninformationen, die sich nonlokal mit unendlicher Geschwindigkeit ausbreiten. Sie sind überall gleichzeitig, im gesamten Kosmos vorhanden. Über Resonanz wirken solche Licht-Quanteninformationen unserer Gedanken genau da, wo sie gebraucht werden. Vielleicht nicht immer im Sinne des Denkers - es gibt ja kleine und grosse Denker wie auch defekte und blockierte Empfangsstationen. Aber sie haben das Potenzial des omnipotenten Wirkens." Ich finde, dass man diese Aussage auch super für die Erklärung der Wirkung (oder Wirkungslosigkeit) der Informationsmedizin hinzuziehen kann: Eine blockierte Empfangsstation verhindert Heilung! (Über hinderliche Energieblockaden schreibt ja Hawkes auch in ihrem "Bewusstsein der Zellen").
Sehr gut gefällt mir auch, wie Hollerbach in seinem Buch dazu aufruft, nicht in der Vergangenheit zu leben und auch nicht sorgenvoll in die Zukunft zu blicken: "Die meisten Menschen hadern zu 50 Prozent mit der Vergangenheit, die sie nicht mehr ändern, und ängstigen sich zu 50 Prozent vor der Zukunft, um die sie sich nur sorgen können. Für die Gegenwart, die das Morgen bestimmt, haben sie keine Gedanken übrig. Dabei wird aus dem, was wir heute denken, das, was wir morgen erleben. [...] Wenn man ein Ziel tief in seinem Inneren verankert, so wird das ganze Universum mitwirken, dieses Ziel zu verwirklichen. Nur eines lässt das Ziel sicher verfehlen: Zweifel und Sorgen. Zweifel sind mangelndes Vertrauen in die kreative Gedankenkraft. Sorgen sind die Ängste vor dem Scheitern." (S. 189)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Emotu - die Antwort des Wassers


Die Antwort des Wasser 2


Dieses vielzitierte und faszinierende Buch von Masaru Emoto wird von vielen in der Informationsmedizin Tätigen immer wieder zitiert und als Beweis für die Informationskraft des Wassers angeführt. Auch ich bin von den Bildern fasziniert! Das renommierte Wissenschaftsmagazin "Nature" soll Emotos Buch allerdings als "Buch, das verbannt werden müsse" abgeurteilt haben. Nichts desto trotz finde ich es eine empfehlenswerte Lektüre!

Emoto zitiert in seinem Buch auch immer wieder andere Wissenschafter. So lässt er beispielsweise auch den Quantenphysiker David Bohm zu Wort kommen, der sagt, dass Geist und Materie nicht getrennt seien. Laut Bohm gibt es folgende zwei Ordnungen:

Explizite/ausgefaltete Ordnung => Welt, die wir fühlen können
Implizite/eingefaltete Ordnung => Welt unter „unserer“ Welt. In ihr ist holographisch das ganze Universum eingefaltet. Sie stellt die tiefere Ordnungsstufe, die ursprüngliche Realität, die Blaupause dar, aus der sich alle expliziten Formen in die sichtbare Realität hinein entfalten. Das bedeutet auch, dass in jedem Teil der expliziten Welt die gesamte Information der impliziten Welt enthalten ist. (Emoto, S  98/99)

Dazu schreibt Emoto: 
„David Bohm meint, dass sich in jedem einzelnen Moment die Situation, in der sich das Universum befindet, auffaltet und projiziert wird, und dass dies die Gegenwart ist. Im nächsten Moment tut sich eine andere Situation auf. Das heisst, in jedem einzelnen Moment erscheint eine neue Welt.  Nur – da die Welt des einen Moments den nächsten Moment beeinflusst, glaube wir, es bestünde eine Kontinuität.

Laut dieser Theorie verändert sich die Welt mit jedem Augenblick und wird ständig neu geschaffen. Unser Bewusstsein hilft mit, die Welt zu erschaffen. Wenn wir uns dessen bewusst werden, verändert sich sicher auch die Ansicht über das menschliche Leben.“ (Emoto, S. 99)

„Sind die Schwingungen nicht das Zwischenglied zwischen einer anderen, unsichtbaren Dimension und der dreidimensionalen Welt, in der wir leben?“ (Emoto, S. 100)

Auch wenn "Nature" das Buch am liebsten verbannt sähe - seine Inhalte leuchten mir ein und wurden auch von vielen anderen Wissenschaftlern zwischenzeitlich bestätigt. Vielleicht sollten wir uns auch wieder einmal bewusst werden, dass unsere Sinnesorgane lediglich geschätzte 5% der gesamten "Wirklichkeit" wahrnehmen. Somit kann sich wissenschaftliche Forschung auch nur auf diese 5% beziehen - die restlichen 95% bleiben (den meisten von uns) als "mystische Sphären" verborgen. Ich frage mich, ob es nicht ein wenig erheblich ist, den Anspruch zu haben, mit Mitteln, die es erlauben, 5% der "Wirklichkeit" zu erforschen, die Schöpfung erklären zu wollen...

Sonntag, 8. Januar 2012

Das Bewusstsein der Zellen


Joyce Hawkes
Das Bewusstsein der Zellen
wie Gedanken auf der Zell-Ebene heilen / energetisches Heilen aus Sicht der Wissenschaft

Das Bewusstsein der Zellen: Wie Gedanken auf der Zell-Ebene heilenDie promovierte Zellbiologin und Biophysikerin war wissenschaftliche Mitarbeiterin des Nationalen Gesundheitsinstituts in den USA und Vollblutwissenschaftlerin. Eines Tages fiel ihr aus heiterem Himmel ein verbleites Fenster auf den Kopf, was ein Nahtoderlebnis provozierte, welches ihr Leben völlig verändern sollte. Hawkes wurde durch dieses Erlebnis allmählich zur Heilerin und arbeitet nun seit vielen Jahren in einer eigenen Praxis. In ihrem Buch beschreibt sie den Weg von der Wissenschaftlerin zu Heilerin und zeigt, wie Zellen auf Energieheilung reagieren. Laut Hawkes muss es beim Heilen immer um Zellen gehen, weil jede Krankheit auf Zellebene ihren Anfang nehme.  Auf S. 25 kann man lesen: „Je mehr Sie über Ihren Körper – und über die Zellen in ihm – wissen, desto bereitwilliger werden Sie den Wert und die Heiligkeit allen Lebens zu schätzen wissen.“  Aus eigener Erfahrung kann ich diesen Satz nur hervorheben und unterschreiben…!
Hawkes schreibt weiter, dass der Körper alle nötigen Infos enthalte, um sich selber wieder in Balance zu bringen – egal, wie sehr er aus dem Gleichgewicht gefallen sei.  Allerdings würden Energieblockierungen die Heilung verhindern (egal, wieviel Energie zur Verfügung steht). Hawkes merkte dies, weil sie während der Behandlungen erfuhr, dass es nicht reichte, die Patienten mit Heilenergie zu versorgen, sondern erst eine Lösung der vorhandenen Blockaden einen Erfolg ermöglichte.
Laut Hawkes entsteht Krankheit aus einem Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren wie emotionale Traumata, genetische Prädisposition oder der Einfluss von Umweltgiften. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Hawkes sich ganz klar dagegen ausspricht, alles Leiden zu  negieren und als Illusion abzutun (wie das gewisse Quanten-Esoteriker durchaus vorschlagen). Auf S. 163 kann man dazu lesen: „Zwar ist unsere Zeitwahrnehmung schwankend, doch auf der biologischen Ebene ist die Wirklichkeit unbeirrt stabil. Ich schlage vor, dass wir unseren Körper, unser Leben nicht länger als Illusion oder unerreichbaren physischen Zustand abtun, sondern ihn als eine heilige Dimension annehmen. damit fördern wir unser Leben, wertschätzen unsere Umwelt und nutzen unsere Zeit.“
Die 4 wichtigsten Eigenschaften des Kosmos bezeichnet sie als:
  • ·         Mysterium (man schätzt, dass wir lediglich 4% aller Materie und Energie wahrnehmen können. Der Rest entzieht sich – vorderhand noch - unserer Kenntnis und unseren Forschungen)
  • ·         Kreativität (Universum schafft sich unablässig selbst neu. Jeder Mensch verwertet unablässig eine astronomische Energiemenge, um sein Leben zu erneuern und seine Gesundheit zu erneuern)
  • ·         dynamisches Gleichgewicht von Energiefluss und Ordnung (Universum hält Schöpfung und Zerstörung in einem dynamischen Gleichgewicht.)
  • ·         Unverwüstlichkeit (Auch vermeintlich leerer Raum vibriert vor Energie. Mit seiner grenzenlos einfallsreichen Unverwüstlichkeit flickt sich das Universum dauernd selber.)